Wie ein Fisch im Wasser

Publishing date 1/12/2014

Der ruhige und elegante Tanz der fast durchsichtigen Quallen, die Drachenfische, die sich tarnen können, und verschiedene Seepferdchen, echte Meister der Tarnung, die dank den Greifschwänze auf dem Seeboden bleiben können sind nur einige der Glanznummern des Ozeanums, L’Oceanogràfic, im Komplex der Ciudad de las Artes y de las Ciencias. Seine Aquarien zeigen die Schönheit der Tiefen des Meeres und übertragen dem Zuschauer eine Botschaft zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Arten. Diese Spezies sind von der direkten Nutzung, den zufälligen Fänge durch nicht selektive Fanggeräte und vor allem von der Zerstörung oder Verschlechterung seines Lebensraumes bedroht. Kommen Sie mit, schauen und genießen, als wie Sie im Wasser wären.
Wie ein Fisch im Wasser

Von dem tropischen bis dem Lauwarmwasser-Aquarium von Valencia. Die Besucher des Oceanogràfic in Valencia entdecken kleine Aquarien mit kuriose Tiere wie Ktenophoren, Quallen, Seepferdchen, Drachenfische, Nadelfische und Gartenaale. Jetzt kann man auch eine neue Art von Seepferdchen anschauen: der Hippocampus abdominalis, wegen ihres massigen Hinterliebs benannt. Es gibt vier in Gefangenschaft geborenen Exemplare, die aus einem Aquarium in Schweden kommen. Diese Spezies stammt aus südwestlichem Pazifik, Australien und Neuseeland, und ernährt sich von Krustentiere. Es ist eines der größten Seepferdchen der Welt, weil es bis zu 30 oder 35 cm groß sein kann und mehr Kreise auf der Rückenflosse und Ringe auf dem Schwanz als alle die andere Seepferdchen hat.

L’Oceanogràfic in der Ciudad de las Artes y las Cienciashat auch drei neue Exemplare von Drachenfische aufgenommen. Die gehören der Spezies Phyllopteryx taeniolatus, die aus der Südküste Australiens stammt und bis zu 45 cm groß sein kann. Diese Tiere sind den Seepferdchen sehr ähnlich und können sich so gut in der Umgebung tarnen und so still bleiben, dass es so aussieht, als ob sie abdriftene Meeresalgen wären.

Wie bei den Seepferdchen kommt das Männchen die Aufgabe zu, in seiner Bauchtasche die Eier zu schutzen und den Nachwuchs zu gebären. Das Weibchen legt ungefähr zwischen 200 und 300 Eier in den Schwanz des Männchens, der locker und vorbereitet darauf ist. Von da an trägt das Männchen die Eier und lüftet und ernährt sie während eines Zeitraumes von ein bis zwei Monate.

Kommen Sie nach dem Oceanogràfic und Sie werden sehen, wie die Qualle, die elegante Seepferdchen und die ruhige Drachenfische schwimmen. Es sieht so aus, als ob sie im Wasser ohne Aufmerksamkeit zu den anderen tanzen würden.


Web: www.cac.es

Mehr Details: Valencia

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