San Pio V verwandelt Mode in Kunst

Publishing date 16/12/2013

Musik, Malereien, Tanz...und nun auch Mode. Traumhafte Kleider, die Sie im Museum der Schönen Künste San Pio V in Valencia bis zum 8. Februar bewundern können. Das Museum San Pio zeigt, dass Mode auch eine Kunst ist, sozusagen die achte Kunstform.
San Pio V verwandelt Mode in Kunst

Arte e indumentaria desde la Revolución Francesa a la Belle Époque (Kunst und Kleidung von der Französichen Revolution bis zur Belle Époque) ist eine Ausstellung, die, grob gesagt, die menschliche Figuration vom Ende der Aufklärung bis zu den glücklichen Jahren zwischen den beiden Weltkriegen umreisst. Die Ausstellung reflektiert die Weiterentwicklung der Kleidung, speziell den Wandel in der weiblichen Silhouette seit dem Korsett des 18. Jahrhunderts, der Lossagung vom Empire-Stil während der ersten fünfzehn Jahre des 19. Jahrhunderts oder der Rückkehr zum Korsett während der Romantik-Zeit bis fast zum Ende des Jahrhunderts.

 

Diese Zeitreise wird in zwei Parallel-Universen unternommen, in den bildenden Künsten und in der Mode. Im Ersteren werden bekannte Namen wie Agustín Esteve, Vicente López, Zacarías González Velázquez, Vicente Rodés, José Madrazo, Salvador Martínez Cubells, Antonio Cortina, Ignacio Pinazo Camarlench, Emilio Sala, José Benlliure, Joaquín Sorolla, Cecilio Pla, José Mongrell, José Pinazo und Amadeo Roca genannt. Im Zweiten sind es Kunstwerke von anonymen Schöpfern bis zum Moment, an dem begonnen wurde, über Kleider von Fortuny oder Paul Poiret zu sprechen.

 

Mariano Fortuny y Madrazo (1871-1949), Sohn eines Malers und selber Maler, erfand eine Art bedruckten Brokatstoff, der die gemusterten Samtstoffe des 15. und 16. Jahrhunderts imitierte und entwarf außerdem Kleider und Theaterkleidung mit diesen Stoffen. Er erfand ebenso eine Form der plissierten und sehr feinen Seide, mit der er sein berühmtes Delphos-Kleid entwarf, das unter anderem Isadora Duncan trug. Paul Poiret (1879-1944) seinerseits befreite die Frauen vom Korsett und ist für viele noch vor Christina Dior der Picasso der Mode, danach folgen Elsa Schiaparelli, Coco Chanel und eben Dior.

 

Insgesamt 24 Malereien und vier Skulpturen von hauptsächlich valencianischen Künstlern stehen im Dialog mit mehr als 20 Kleidungsstücken, unter denen vor allem das Modell von Fortuny aus dem Jahr 1910 zu erwähnen wäre. Die Ausstellung beinhaltet außerdem Mode-Accessoires, Objekte der Technologie und Möbel, die Kunst und Kleidung in einen gemeinsamen Kontext versetzen, all das dank der Sammlung von Victoria Liceras und den Beständen an Malereien, Skulpturen und Möbel des Museums für Schöne Künste von Valencia. So können Sie neben Accessoires wie Fächern, Sonnenschirmen, Schuhen, Schmuckstücken und Hüten, die eventuell der valencianischen Aristokratie gehörten, auch einige Momente aus den Anfängen der Fotografie und des Kinos sowie eine Nähmaschine bewundern.  

www.museobellasartesvalencia.gva.es

 

http://www.youtube.com/watch?v=M9oe8Pf0vL0&feature=c4-overview-vl&list=PL778B7EEDBEE546B0

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